Einwohner Gemeinde gesamt: 20.536 Einwohner Guia de Isora: 7.022
Guía de Isora liegt auf einer Höhe von fast 600 Metern über dem Meer und ist flächenmäßig die größte Gemeinde im sonnenverwöhnten Südwesten Teneriffas. Bis vor kurzem spielte die Gemeinde kaum eine Rolle im Tourismus, doch dann wollte man auch ein Stück vom Kuchen abhaben und es wurden zwei große Hotels in den Küstenorten Playa San Juan (Abama) und Alcala (Gran Melía Palacio de Isora) gebaut. Guía de Isora selbst aber ist touristisch nicht sehr attraktiv. Abgesehen von dem kleinen Altstadtkern, der sich um die Kirche und die Plaza gesellt, wo man im Café sitztend ein wenig kleinstädtisches kanarisches Flair erleben kann. Urlaub in Guía de Isora
Ein paar enge Gassen mit Autoverkehr, Geschäfte des täglichen Bedarfs, Supermärkte, Obst- und Gemüsegeschäfte, Banken, kleine Boutiquen ein mehr oder weniger geschäftiges Treiben lassen sich in Guía de Isora beobachten. Das kommt den Individualtouristen entgegen, die in und um Guía de Isora auf verschiedenen Fincas Ferienhäuser und Ferienwohnungen anmieten. Sie finden hier alles, was man als Selbstversorger benötigt.
Die Gegend von Guía de Isora ist landwirtschaftlich geprägt, es werden hauptsächlich Bananen und Tomaten, aber auch Kartoffeln und Wein angebaut. Ende Januar bis Anfang März blühen hier die Mandelbäume und verzaubern die ansonsten eher trockene Landschaft. In jüngster Zeit wurden viele landwirtschaftliche Gebäude in so genannte Casas Rurales für den Landtourismus umgewandelt. Manche befinden sich abseits inmitten der Landschaft, andere in Ortsteilen wie Chío oder Chirche und erfreuen sich bei Individualtouristen großer Beliebtheit.
Guía de Isora eignet sich als Urlaubsort für alle, die sowohl den ländlichen Alltag einer kanarischen Kleinstadt erleben wollen, als auch Strand und Berge besuchen möchten. Die Küstenorte Playa San Juan und Alcalá sind mit dem Auto in 15 Minuten zu erreichen, hier kann man Strand und Meer genießen. In dem Küstenort Playa de la Arena, der zur Nachbargemeinde Santiago del Teide gehört, gibt es den schönsten und gepflegtesten Strand der Gegend. Auch er ist in nur 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen.
Für Naturliebhaber und Wanderer ist Guía de Isora ein guter Standort um den höchsten Berg Spaniens, den Teide und die Hochebene Las Cañadas (30 Kilometer) zu erwandern oder auch das Tal von Santiago del Teide (15 Kilometer) zu besuchen. Das einmalige Bergdorf Masca ist nur 20 Kilometer entfernt. Hier führt eine der spektakulärsten Wanderungen Teneriffas von Masca durch die gleichnamige Schlucht hinab zum Meer.
Küstenorte und Strände bei Guía de Isora
Playa San Juan Der 10 Kilometern entfernte Küstenort Playa San Juan verfügt über einen Sporthafen, eine hübsche Promenade, einen Sandstrand und jede Menge Restaurants und Cafés. Ein hübscher Ort zum bummeln und baden, der sich etwas von der kanarischen Einfachheit und Herzlichkeit erhalten hat.
Alcalá Der Sandstrand in Alcalá ist sehr klein um nicht zu sagen winzig - aber idyllisch, für ein erfrischendes Bad zwischendurch aber sicher ausreichend. Daneben liegt gleich der kleine Fischerhafen. In Alcalá kann man gut Fisch essen. Alcalá ist 8 Kilometer von Guía de Isora entfernt.
Punta Blanca Die Lavaküste an der Punta Blanca, kurz vor dem Ort Playa de la Arena (wenn man von Alcalá kommt) ist bekannt und beliebt bei einheimischen Wellenreitern.
Playa de la Arena Die Playa de la Arena ist der gepflegteste und schönste Strand an der Südwestküste Teneriffas. Er liegt im gleichnamigen Ortsteil von Puerto Santiago. Der Touristenort verfügt über Hotels und Apartmentanlagen. Die Playa de la Arena ist ein tiefschwarzer Sandstrand in einer von dunklen Lavafelsen eingefassten Bucht.
Drum Herum
Chirche und Aripe Besonders sehenswert sind die idyllischen Bergdörfer Chirche und Aripe, die oberhalb von Guía de Isora liegen. Schon die Fahrt auf der steilen Straße hinauf ist ein Erlebnis mit herrlichen Ausblicken auf den Atlantik und vorbei an einem unglaublichen Gewirr von Wasserleitungen. Die beiden Ortschaften erstrecken sich fast ineinander übergehend entlang der steilen Bergstraße in absoluter Ruhe. Sie bestehen aus alten kanarischen Häuschen, von denen viele hübsch restauriert und mit vielfarbig blühenden Blumen verziert sind.
Dia de las Tradiciones Alljährlich im Juli findet in Chirche der Dia de las Tradiciones statt, an dem die Anwohner einen Blick in ihre Häuser gestatten und in Gewänder aus früheren Zeiten gehüllt, das ländliche Leben und seine Traditionen wie das Mahlen von Gofio demonstrieren.
Mandelfest In Aripe wird jedes Jahr im Herbst das Mandelfest - La Gran Majada - gefeiert. Hier kann man aus tinerfenischen Mandeln hergestellte Waren wie Gebäck, Likör, Kuchen sowie andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Honig, Gofio und Käse kosten und kaufen. Auf dem Mandelfest von Aripe wird demonstriert wie die Ernte der Mandeln von statten geht.
Chío Chío ist ein ruhiges Dorf an der Straße von Guía de Isora nach Santiago del Teide. Sehenswert ist der Ausblick auf den Atlantik von der Plaza an der Kirche. Der kleine alte Ortskern drumherum ist nicht spektakulär aber typisch kanarisch.
Kurz vor dem Ortsausgang von Chío noch vor der Abfahrt zum Teide Nationalpark liegt links die Delicatessenmanufaktur Delicias del Sol. Hier produziert und verkauft das deutsche Ehepaar Angelika Linde und Wolfgang Creter Marmeladen, Konfitüren, herrliche Chutneys und andere Soßen aus sonnengereiften kanarischen Früchten. Alles wird ganz frisch verarbeitet und mit viel Liebe und wenig Zucker hergestellt.
Los Gigantes Los Gigantes dort wo die gigantischen Felsen von über 500 Metern Höhe aus dem Meer aufragen liegt nur 16 Kilometer von Guía de Isora entfernt. Dieser Touristenort ist bekannt für seine Ausflugsboote zur Delfin- und Walbeobachtung.
Guía de Isora liegt auf fast 600 Metern über dem Meer im Südwesten von Teneriffa. Die Nachbargemeinden sind Santiago del Teide und Adeje. Die Entfernung zum Südflughafen beträgt 35 Kilometer.
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