Nachrichten von der Insel Teneriffa

 
  
 
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Aktuelles und Nachrichten von der Insel Teneriffa
2011-12-16 01:30:13

Einweihung der Krippe in Candelaria

Krippenszenarien sind ein großes Faible der Canarios. Deshalb findet man in vielen Wohnzimmern liebevoll aufgebaute Landschaften mit zahlreichen kleinen Details. In den meisten Gemeinden finden sogar Wettbewerbe statt, wer die schönste Krippe inszeniert hat. Darüber fällt dann eine unabhängige Jury, die von Haus zu Haus geht, ein Urteil. N atürlich hat auch jede Gemeinde ihre eigene Krippe. Erst kürzlich wurde an der Plaza del Centro Cultural von Candelaria die diesjährige Krippe eingeweiht und von Prior des Dominikanerordens, Jesús Mendoza, gesegnet. Die Folkloregruppe Antón Guanche sorgte mit Weihnachtsliedern für musikalische Unterhaltung. Für das leibliche Wohl wurden Rosquetes und süßer Wein ausgeschänkt.

2011-12-15 01:27:49

Shopping Blue Day” in Santa Cruz

Die Stadt Santa Cruz feierte am vergangenen Wochenende den Shopping Blue Day”. Eine Gemeinschaftsinitiative zwischen Stadt und lokalen Geschäftsinhabern, die in drei Modeschauen auf offener Straße bestand. Jeweils um 13, 17.30 und 18.30 Uhr führten die Kaufleute Mode aus ihren eigenen Boutique vor. Auf diese Weise soll der Konsum in der Innenstadt angekurbelt werden. Die Mode aus der eigenen Stadt soll die Kauflust der Bewohner zur Weihnachtszeit anregen. Die Resonanz der Bewohner auf diese Anregung zur Ideenfindung für ein passendes Weihnachtsgeschenk oder die richtige Robe für die Feiertage war durchweg positiv.

2011-12-14 01:26:19

Ankunft von Orka Morgan im Loro Parque

Am 23 Juni 2010 wurde vor der Küste der Niederlande der völlig entkräftete und ausgehungerte Jungwal Morgan entdeckt. Im Delfinarium des Zoos Harderwijk wurde das Weibchen aufgepäppelt. Danach stellte sich die Frage, wo der Orka in Zukunft leben sollte. Ein Gericht musste über diese Frage entscheiden. Naturschützer wollten, dass der Wal in die Freiheit entlassen würde, während der Zoo und Wissenschaftler der Meinung waren, dass die Überlebenschancen ohne eine Familie für die mittlerweile rund zweieinhalbjährige Morgan sehr gering sind. Nach Anhörung mehrerer unabhängiger Gutachter von der Kontrahenten entschied der Richter, dass Morgan künftig im Loro Parque auf Teneriffa leben sollte. Ende November trat Morgan ihre große Reise vom Flughafen Schipol in Amsterdam bis zum Nordflughafen Los Rodeos an. Mit Spannung und Vorfreude wurde sie im Loro Parque vom Trainerteam erwartet. Zunächst ließ man Morgan per Blick- und akustischem Kontakt ihre neuen Orka-Kollegen kennenlernen. Nachdem alle Tiere sehr positiv aufeinander reagierten, begann man sie kurze Zeit miteinander schwimmen zu lassen. Zuerst durfte Orkaweibchen Skyla mit der neuen Mitbewohnerin des großen Orka-Pools Bekanntschaft machen. Alles verlief friedlich, sodass nun nach und nach auch Begegnungen mit den anderen Orkas des Loro Parques stattfinden werden, bis sich alle aneinander gewöhnt haben. „Morgan ist sehr neugierig, verspielt und sozial. Sie hat ein freundliches Wesen. Das vereinfacht uns die Arbeit ungemein und wir freuen uns, sie als neues Mitglied unserer Orka-Familie begrüßen zu dürfen“, erklärte Orkatrainerin Claudia. Der Loro Parque selbst freut sich ebenfalls über den Zuwachs und darüber, diesem Tier eine Zukunftsperspektive geben zu können. Auch wenn einige Tierschützer die Freiheit forderten, so gibt in diesem Fall die Unterbringung im Loro Parque dem jungen Wal weit mehr Überlebenschancen. Orkas jagen in Freiheit in Rudeln. Ist ein Tier auf sich alleine gestellt, ist die viel schwieriger und es wird auch leicht Beute von anderen Raubfischen. Ein einzelner Orka wird auch nicht einfach in eine Familie aufgenommen, sodass Morgan vermutlich alleine in den Weltmeeren unterwegs gewesen wäre. Im Loro Parque hat sie nun eine neue Familie gefunden und ist Teil des Forschungsprojektes, das unter anderem die Sprache und Verständigung der Orkas erforscht. Zu diesem Zweck werden die Orkas kontinuierlich mit Hydrophonen überwacht, ihre Töne aufgezeichnet und ausgewertet. Im Anschluss werden die Erkenntnisse mit frei lebenden Studien verglichen. Außerdem beteiligt sich der Loro Parque mit seiner gemeinnützigen Stiftung daran eine Lösung für den Konflikt zwischen Orkas und Thunfischfischern in der Meerenge von Gibraltar zu finden. Dort erleichtern sich freilebende Orkas gerne das Leben, in dem sie den Fang der Fischer fressen. Vermutlich wird das Problem mit Hilfe von Entschädigungszahlungen gelöst. Morgan muss sich über diese Dinge keine Gedanken mehr machen. Im Loro Parque wird sie täglich mit ausreichend frischem Fisch in kontrollierter Qualität versorgt.

2011-12-13 01:23:49

Movilfestenerife 2011 in Santa Cruz

Im Museum für zeitgenössische Kunst, TEA, in Santa Cruz findet noch bis zum 18. Dezember das Kurzfilmgestival „Movelfestenerife 2011“ statt. Dieses Filmfestival wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal zelebriert, Mittlerweile hat es sich schon zu einer internationalen Referenz in diesem Genre der Filmkunst entwickelt. Das belegen die rund 140 Kurzfilme aus aller Welt, die im Vorfeld eingereicht wurden. Ein Großteil kommt aus Spanien und von den Kanaren, aber auch Filmemacher aus Deutschland, Ungarn, Weißrussland, Indien, Mexiko und aus dem Senegal oder dem Kongo haben sich beworben. Unter anderem wird während des Festivals eine Kapitel der nordamerikanschen Serie „East Willy B.“ gedreht. Das Programm mit Uhrzeiten zu den einzelnen Veranstaltungen ist auf der Webseite www.movilfestenerife.com zu finden.

2011-12-12 01:34:49

Flugzeugtaufe: Condor Airbus A320 in Nostalgie-Bemalung

Die Condor Flugdienst GmbH stellte heute auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld eine Airbus A320 in nostalgischer Sonderlackierung aus den früheren sechziger Jahren vor. Das Flugzeug mit der Kennung D-AICA wurde feierlich auf den Namen „Hans“, nach dem Reiseunternehmer Hans Geisler getauft. Dessen Töchter Sybille Geisler und Susanne Dannhof sind Taufpatinnen des Fliegers in Retro-Lackierung. Hans Geisler war Gründer von Geisler Tours, die 1956 den ersten Flug der gerade gegründeten Condor – damals „Deutsche Flugdienst GmbH“ – charterte.  
 „Condor ist eine Airline mit Tradition, der längsten Tradition aller Ferienflieger, die in Europa fliegen. Seit über 55 Jahren bringen wir Urlauber an die schönsten Ferienziele der Welt. Hans Geisler hat uns als erster sein Vertrauen geschenkt und ist mit drei Flugzeugen des Typ Vickers Viking und rund 100 Touristen nach Jerusalem und Ägypten auf Reise gegangen. Mittlerweise fliegen wir jährlich über sechs Millionen Passagiere“, so Achim Lameyer, Direktor Einzelplatzverkauf Condor. „Wir freuen uns sehr über das Nostalgie-Flugzeug, das an unsere Tradition und die Anfänge des Ferienflugs in Deutschland erinnert. Condor ist immer noch Pionier im Ferienflug. So haben wir als erster Ferienflieger eine Comfort Class und eine Premium Economy im Angebot und werden als erste Airline weltweit unser Bordprogramm über W-LAN im Flugzeug anbieten.“  
   Der Geschäftsführer der Condor Berlin GmbH Frank Dräger zeigte sich erfreut: „Für uns ist es etwas ganz Besonderes, den Nostalgie-Flieger in der Airbus-Flotte von Condor zu fliegen. Neben der Lackierung können sich unsere Gäste auch auf eine neue Kabine freuen. Die gesamte Airbus-Flotte der Condor wurde als weltweiter Erstkunde mit dem Kabineninneren einer werksneuen Airbus A320 nachgerüstet. Passagiere finden eine hellere Kabine mit größeren Gepäckfächern und besserer Schalldämpfung. Durch das verringerte Gewicht der Kabine können wir so zudem Kerosin sparen.“  
   Hans Geisler war nach dem zweiten Weltkrieg als Fremdenführer in München tätig, bevor er Anfang der fünfziger Jahre Geschäftsführer eines Reisebüros in Frankfurt wurde. 1956 machte er sich mit Geisler Tours

2011-12-11 01:33:27

„One day in the Earth” von Pierre Yves Cousteau

Teneriffa wird Teil des Films „One Day in the Earth” sein, der weltweit per Internet etwa Ende Februar 2012 zu sehen sein wird. Er ist ein Teil einer globalen Umweltschutzbewegung, die einen Einblick in die schönsten und erhaltenswertesten Landstriche dieser Erde gewährt.
Auf Teneriffa wurden die Aufnahmen von Pierre-Yves Cousteau, dem jüngsten Sohn von Jaques Cousteau geleitet. Zu seinem Team gehörte der bekannte amerikanische Kameramann Steve Romano aus New York. Mit seinem hochtechnischen Equipment nahm er Pilotwale und Delfine vor der Küste zwischen Teneriffa und La Gomera auf. Er zeigte sich so beeindruckt von den natürlichen Reizen Teneriffas, dass er an den einen geplanten Drehtag noch weitere anschloss. Aufnahmen vom Teide National Park und den Las Cañadas, Vilaflor, die Pinienwälder von La Orotava, das Wolkenmeer von Chío, den Loro Parque und auch das Institut für erneuerbare Energien, ITER, sowie das bioklimatische Dorf in Granadilla de Abona hat er als Spot mit nach Hause genommen.
„Wir sind sehr stolz, dass Teneriffa ausgewählt wurde, Teil dieses beeindruckenden Dokumentarfilms zum Schutz der Erde zu sein. Wir freuen uns darauf, wenn diese Bilder von Teneriffa um die Welt gehen und belegen, wie reizvoll unsere Insel ist“, erklärte der Tourismusbeauftragte Carlos Alonso.

2011-12-10 18:31:38

Gala für die besten Sportler in Arona

Mehr als 700 Personen waren in das Auditorium Infanta Leonor in Los Cristianos gekommen, um bei der Ehrung der besten Sportler der Gemeinde dabei zu sein. Die 16. „Gala del Deporte de Arona 2011“ war ein großer Erfolg. Bürgermeister Gumersindo betonte, dass seine Regierung auch weiterhin die sportlichen Aktivitäten in der Gemeinde fördern und unterstützen werde. Eine gesunde Lebensweise und vor allem Fairness und Einsatz, die automatisch mit dem Sport einhergehen, seien nicht nur für Kinder und Jugendliche eine ideale Vorbereitung auf das Leben. Geehrt wurden, wie jedes Jahr die erfolgreichsten Sportler der Gemeinde, die immer wieder Ansporn geben, ihnen nachzueifern. In diesem Jahr wurde Nathalie González für ihre Erfolge im Taekwondo sowie der Schwimmer Moritz Berg geehrt. Für Leistungen auf internationalem Niveau wurden die beiden Ringkämpfer Melquíades Rodríguez und José María González prämiert.

2011-12-09 18:36:12

Weihnachtskrippe der Caja Canarias

Auf einer 24 Quadratmeter großen Fläche baute der Kunsthandwerker und Künstler Florencio Pérez García eine gigantische Krippenlandschaft auf. Mehr als tausend Elemente, darunter natürliche menschliche udn tierische Figuren, aber auch Häuser, Bäume, Brücken und andere Dekoelemente zieren die Super-Krippe. In diesem Jahr betont sie außerdem die Kontraste der Landschaft, in der das palästinische Volk noch heute lebt. Karge und trockene Wüstenlandschaft wechselt sich mit fruchtbaren Tälern und Feldern ab.
Eine interessante Szenerie, die man noch bis zum fünften Januar bewundern kann. Sie ist von Montag bis Samstag zwischen 11 und 13.30 Uhr sowie zwischen 17 und 20.30 Uhr öffentlich zugänglich. Am Sonntag ist sie nur von 10 bis 13.30 Uhr geöffnet.

2011-12-07 18:40:10

Melolas Konzert am Donnerstag

Am Donnerstag dürfen sich die Liebhaber klassischer Musik wieder auf einen besonderen Abend in der anglikanischen Kirche in Puerto de la Cruz freuen. Dieses Mal steht der Abend unter dem Motto: „Gedenken an Gustav Mahler“. Hauptakteure sind die Sopranistin Claudia Yepes, begleitet von Sophia Unsworth am Klavier. Außerdem spielt das Streichquartett Melolas. Auf dem Programm steht das „Adagietto“ aus der fünften Symphinie von Mahler sowie eine Auswahl seiner schönsten Lieder.
Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet zwischen 10 und 18 Euro. Karten gibt es an Petra’s Deutschem Bücherstand im Ortsteil La Paz, an der Abendkasse oder über www.melolas.com.

2011-12-06 18:42:01

Erfolgreiche San Andrés Feier in Icod de los Vinos

Das Fest des Schutzpatrons der Winzer, San Andrés, ist in Icod de los Vinos eng verbunden mit sehr weltlichen und sehr lauten Traditionen. Richtig Lärm machten die zahlreichen Tablas aus Holz, auf denen die jungen Leute oder Junggebliebene die steilsten Gassen in der Innenstadt hinabsausten. Tausende von der ganzen Insel ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Diese Tradition geht vermutlich bis ins 16. Jahrhundert zurück, als man die in den Bergen gefällten Bäume einfach die Hänge hinabließ, um sie an der Playa de San Marcos zu Booten zu verarbeiten. Auch wenn das Spektakel heute keinen Sinn mehr erfüllt, Spaß macht es auf jeden Fall immer noch. Damit die Bretter auch richtig rutschen, werden sie zuvor mit Öl und Fett bearbeitet. Die rasante Fahrt endet übrigens mitten in eigens aufgeschichteten Wällen aus alten Autoreifen.
Aber nicht nur die Tablas interessierten die Zuschauer. Mehr als 600 fanden sich in der Casa de los Caceres ein, um bei dem ersten Öffnen des neuen Weins dabei zu sein. Das charmante Städtchen mitten in den Weinbergen blickt auf eine jahrhundertealte Tradition im Weinanbau zurück.

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